and all the lights are shining on the sea
as the rolling waves crash along the beach
and our minds were meant to sail
take a rest from our thoughts
take a brake from this world
and we’ll feel miles away
from the places that we used to be
as we lay in the sand
and we stare at the sky
watch the moon dancing why
as the stars latch your eyes
oh my, there’s no place on earth
i’d rather be
in my eye this night just don’t
feel real
but i can feel your touch
promise you won’t let go
“Die meisten Menschen verpassen ihr ganzes Leben, weißt du. Leben heißt nicht, auf einem Berggipfel zu stehen und den Sonnenuntergang zu beobachten. Leben heißt nicht, am Altar zu warten, oder auf den Augenblick, wenn dein Kind zur Welt kommt, oder das eine Mal, als du im tiefen Wasser geschwommen bist und ein Delphin neben dir herschwamm. Das sind Bruchstücke. Zehn oder zwölf Sandkörner, eingestreut in dein gesamtes Dasein. Aber sie sind nicht dein Leben. Leben heißt Zähne putzen, ein Sandwich belegen, Nachrichten sehen, auf den Bus warten. Einen Spaziergang machen. Jeden Tag passieren tausend winzige Ereignisse, und wenn du nicht aufpasst, wenn du nicht vorsichtig bist, wenn du sie nicht einfängst und dafür sorgst, dass sie zählen, könntest du es verpassen. Könntest du dein ganzes Leben verpassen.”(Toni Jordan, Tausend kleine Schritte)
“Wenn wir in Berlin leben, denken wir New York ist bestimmt spannender. Wenn man uns einen Arbeitsvertrag vorlegt, der bis zur Rente gilt, macht uns das nervös. Der Gedanke, dass unsere Beziehung für immer halten könnte, ebenfalls. Wir wollen uns nicht festlegen. Wir leben lieber ein Leben im permanenten Testzustand, nie ganz zufrieden, immer am Optimieren.”
(Jonas Spengler)




